Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









Listinus Toplisten


Unsere Sponsoren:




teileSHOP.DE
Google



Aktuelles


03.12.2017 - 23:26

Pflichtsieg der ersten gegen den Tabellenletzten

Am heutigen Spieltag hatten wir eine Mannschaft aus Mülheim zu Gast.
Nicht etwa den Bundesligaverein Mülheim-Nord, derzeitiger
Tabellenführer, sondern den kleinen Bruder SC Mülheim, letztjähriger
Aufsteiger aus der Verbandsklasse und zur Zeit Tabellenletzter.
Eigentlich eine klare Sache. Dumm nur, dass wir gleich mehrere
Stammspieler ersetzen mussten. Neben unserem bärenstarken Neuzugang
Khaiber auch noch unseren Dauerpunktelieferant Dalibor. In letzter
Minute eingewechselt wurden dazu die Gebrüder Rau (16 und 14), die
normalerweise in der Bezirksklasse ihren Einsatz finden.
Besagter Markus Rau spielte am letzten Brett gegen einen „nur“ 250
DWZ stärkeren Gegner. Dieser versuchte sich in einer Art
Grünfeldindisch, musste aber die Dame unseres Youngsters auf h7
eindringen lassen (g6-g5 war vielleicht doch keine so glückliche
schwarze Idee?!). Als dann auch noch der Turm auf der f-Linie Druck
machte, war die Partie vorbei und Markus hatte seinen ersten Skalp
in der Verbandsliga erlegt! Glückwunsch! 1:0
Sein Bruder John hatte es allerdings schwerer, mussten schließlich
ganze 460 DWZ-Punkte überbrückt werden! Zudem mangelte es unserem
Nachwuchsspieler in diesem Damenbauernspiel etwas an
Eröffnungskenntnissen, die sein Gegner durch zusätzliche 50 Jahre
Spielerfahrung durchaus mitbrachte. So kam es wie es kommen musste,
ein Bauer nach dem anderen verschwand auf Nimmerwiedersehen und
trotz heftigster Gegenwehr blieb am Ende nur das Nachsehen. Mehr
Glück beim nächsten Mal! 1:1
Unser Mannschaftsführer Norbert begnügte sich mit einem
zurückhaltendem Colle-Aufbau (d4-e3-c3) und befand sich während der
gesamten Partie in ruhigem Fahrwasser. So schloss er folgerichtig
mit seiner Gegnerin Remis. 1,5:1,5
Am zweiten Brett traf Hubertus auf die Sizilianische Verteidigung,
die er mit der Rossolimo Variante behandelte (Lb5+). Sein Gegner
spielte diese Variante etwas ungewöhnlich (Kf8?!), und kam daher mit
der Entwicklung ins Hintertreffen. Diesen Entwicklungsvorteil nutzte
unser Mann filigran dazu aus, mit den Türmen auf die siebte Reihe
einzudringen, was die sofortige Aufgabe zur Folge hatte. 2,5:1,5
Mit einem Königsinder mit g3 hatte Ralf es heute zu tun. Schon in
der Eröffnung sicherte er sich den wichtigen schwarzfeldrigen Läufer
und hatte danach diese Felder fest im Griff. So drängte er seinen
Gegner zuerst zurück und schnappte sich schließlich zwei Bauern,
wonach das Spiel nicht mehr lange dauerte. 3,5:1,5
Recht scharf verlief heute der Najdorf-Sizilianer von Jan-Thorwald.
Sein Gegner überraschte schon in der Eröffnung mit einer seltenen
De2 und stand folgerichtig während des Großteils der Partie mit dem
Rücken an der Wand. Schwarz bekam starken Angriff und konnte
mehrfach vorteilhaft seinen Springer auf b2 (schein)opfern, um damit
die weiße Königsstellung vollends aufzureißen. Den Grund für die
Verweigerung dieses Opfers konnte man erst am Ende erkennen: Schwarz
entschied die Partie mit einem herrlichen erstickten Mattangriff,
und dafür braucht man, wie jeder Anfänger schon weiß, einen Springer
;-) 4,5:1,5
Ich kam in der Modernen Partie recht gut aus der Eröffnung und hatte
im Mittelspiel starken Angriff. In der Zeitnotphase ließ ich ein
geschicktes Qualitätsopfer auf g7 zu, in der Hoffnung das Gegenspiel
im Keime ersticken zu können. So kam es zu einem Showdown auf der
langen schwarzen Diagonale, in der der gegnerische Läufer meinem
eingeklemmten König auf h8 mit Matt bedrohte. Daher musste ich meine
Beute wieder zurückgeben und auch wenn theoretisch noch
Gewinnchancen vorhanden waren, meinen Gegner ins Remis flüchten
lassen. 5:2
Den Endpunkt setzte heute Joachim, der etwas zu spät kam, da der Zug
wenige Meter vor dem Hammer Bahnhof zum stehen und erst nach 40 (!)
min wieder in Gang kam. Sein überaus betagter aber nicht minder
kampfeswillige Gegner wehrte sich mit seinem Budapester Gambit bis
zum bitteren Ende, musste sich aber unserem nicht weniger vehement
aufspielendem Mannschaftskameraden geschlagen geben. 6:2.
Damit sind wir auf dem zweiten Platz gelandet, eine Saison, die
bislang durchaus Gutes verheißt. Falls wir unsere Besetzungsprobleme
in Griff kriegen, könnten wir auch gegen die obere Tabellenhälfte,
die jetzt noch ansteht, punkten.



03.12.2017 - 21:18

Die zweite Mannschaft verliert erneut mit 3:5, diesmal gegen Welper 2

Heute ging es nach Welper zur vierten Runde. Und heute hätte es für uns laufen können, wir waren so nah dran. Aber Fortuna machte sich am Ende aus dem Staub, sehr bittere Erfahrung für alle.

Wir gingen schnell mit 2:0 in Führung, da Josés Gegner nicht antrat und Ibrahim schnell eine Figur plus die Partie gewann. Da war die Schachwelt noch rosarot. Dann zogen leider, passend zum Wetter, dunkle Wolken auf.

Zuerst verlor Andreas seine Partie, die lange ausgeglichen und spannend war. Das böse Pferd sollte hier als Killer fungieren und zwang Andreas zur Aufgabe. Bei Jochen war es heute ein fesselndes Erlebnis, was in ein total verlorenes Endspiel führte. Als dann leider Sebastian ebenfalls von dem "bösen" Rappen erwischt wurde, war die Führung dahin. Gerade Sebastian hatte es heute wohl in der Hand, aber unser bislang bester Spieler patzte zum unglücklichen Zeitpunkt, sehr schade.

Als dann auch Burkhard seine Partie verlor, diesmal völlig unnötig, es war mindestens Remis, war die Sache so ziemlich gelaufen.

Da half es auch nicht, dads Mike und ich Remis spielten. Irgendwie haben wir zuerst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Kopf hoch, weitermachen, noch ist es nicht vorbei. (LW)



28.11.2017 - 22:07

Halbfinale im Vereinspokal

Am letzten Freitag wurden die beiden Halbfinale gespielt. Während die Partie von Lars
und Markus sehr schnell zugunsten von Lars endete, konnte sich John im zweiten
Halbfinale gegen Thomas durchsetzen !

Das Finale lautet daher: Lars Wörtler gegen John Rau

Gespielt wird am 19.01.18.



15.11.2017 - 22:21

Vereinspokal

Das Halbfinale ist gelost und kann ab sofort gespielt werden.
Die Paarungen lauten:

John Rau - Thomas Flügel
Lars Wörtler - Markus Rau

Das Finale wird am 19.01.18 gespielt, bis dahin muss das Halbfinale abgeschlossen
werden. (LW).



06.11.2017 - 09:14

Erfolgreiche Fahrt nach Gladbeck

Die dritte Runde der Verbandsliga führte unsere erste Mannschaft nach Gladbeck. Da Emmanouil sich noch im Urlaub befand, mussten wir ohne unseren Spitzenspieler auskommen. Lange sah es nach einem zähen Ringen mit ungewissem Ende aus.

Zwar gingen wir schnell nach einem Remis von Ralf und einem überraschenden Coup von Jan in der Eröffnung 1,5 : 0,5 in Führung. Unsere Gastgeber glichen jedoch mit einem Sieg gegen Joachim schnell wieder aus. Nachdem Norbert seine Partie Remis gab, und unsere "Bank" Dalibor dieses Mal verlor, gingen die Gastgeber sogar 3:2 in Führung. Den Ausgleich schaffte dann unser Altmeister Rolf mit Schwarz nach einer vorbildlich geführten französischen Verteidigung. Zwischenstand 3: 3.

Gespielt wurde nur noch an den beiden ersten Brettern und entschieden war hier noch nichts.

Unser Neuzugang Khyber kam recht unklar durch die Eröffnung, musste schließlich die Qualität für einen Bauern geben, konnte dann aber in ein Endspiel mit Turm, Läufer und Bauer gegen eine Dame abwickeln und nach 5 Stunden seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren.

Noch länger musste Hubert am zweiten Brett ausharren. In der Abtauschvariante des Damengambits stand er zunächst etwas passiv. Für eine leichte Befreiung seines Spiels musste er einen isolierten Bauern auf d5 in Kauf nehmen. Die Wende brachte dann ein überraschendes Zwischenschach seines Springers, dass das Spiel nach wechselseitigen Mattdrohungen in ein Damenendspiel mit 2 Mehrbauern einmünden ließ, so dass es am Ende mit 5 : 3 doch noch zu einem eindeutigen Ergebnis kam. (RS)



14.10.2017 - 15:09

1. Runde des Vereinspokals - Ergebnisse

John Rau - Dieter Reininghaus 1-0
Thomas Flügel - Norwin Wegner 1-0
Markus Rau - Mike Mustafic 1-0
Ibrahim Basic - Lars Wörtler 0-1 (n.T.)

Die Auslosung des Halbfinales folgt. (LW)



12.10.2017 - 20:37

Die zweite Mannschaft verliert beim Aufstiegsfavoriten

Beim Verbandligaabsteiger aus Gelsenkirchen Buer musste unser Team heftig Lehrgeld zahlen. Bei durchschnittlich 150 DWZ-Punkten weniger sicher nicht verwunderlich.

Nachdem es nach der ersten Stunde an den acht Brettern für uns noch ganz gut aussah, kippte nur kurze Zeit später ein Brett nach dem anderen zugunsten der Bueraner.

Als erstes musste Alex am 4. Brett aufgeben, nachdem er die Eröffnung locker und sorglos runterspielte. Der Gegner,(letztjähriger IM-Bezwinger) eroberte dann völlig humorlos die Qualität und
kurze Zeit später den vollen Punkt. 0:1

Jose unser Mister Ungeschlagen hatte sich schnell eine Stellung erspielt, doch eine kurze Unaufmerksamkeit kostete ihm dann die Partie und seinen Titel. 0:2

Auch Andreas an Brett 5 leistete sich eine kleine Ungenauigkeit, die sein um 250 DWZ-Punkte besserer Gegner sofort bestrafte. 0:3

Als Burkhard am 6. Brett sein Spiel übereugend gewann keimte kurzfristig wieder Hoffnung im Hammer Lager auf. 1:3

Doch als Jochen an Brett 3 dem Druckspiel seines erfahrenen Kontrahenten nichts mehr entgegensetzen konnte war die Vorentscheidung gefallen. 1:4

Doch bis zur entgültigen Entscheidung vergingen nochmal fast 2 Stunden.

Lars unser Spitzenspieler überzog seinen Angriff gegen die Holländische Verteidigung, verlor einen Bauern und nach heftiger Gegenwehr auch seine Partie. 1:5

Gleichzeitig holte unser Junior Sebastian an Brett 7 ein nie gefährdestes Remis gegen einen 1900 DWZ-Spieler.

Kurz nach der Zeitkontrolle rettete sich Thomas am zweiten Brett (oder war es vielleicht doch sein Gegner) in eine Zugwiederholung. Remis

Damit war die 2:6 Packung amtlich. (TF)



08.10.2017 - 22:02

Erste Mannschaft springt nicht höher als sie muß

Am heutigen zweiten Spieltag der Verbandsliga stand Gerthe-Werne auf
dem Programm, einer der letztjährigen Aufsteiger. Absteiger gegen
Aufsteiger, eigentlich eine klare Sache. Aber es sollte anders
kommen. Wir gingen ersatzgeschwächt in diese Begegnung, Hubertus
wurde durch den Neuzugang der zweiten Mannschaft Ibrahim Basic
ersetzt.
Zunächst machte Dalibor an vier alles klar. Aus der englischen
Eröffnung kam er mit einem hässlichen Doppelbauern auf der offenen
c-Linie, hatte dafür aber einen Springer gegen den wichtigen Lg7
getauscht. Das Loch auf g7 machte dem Schwarzen sehr zu schaffen, am
Ende drohte sogar ein Damenopfer mit nachfolgendem Matt auf h8, was
die schwarze Majestät zum Abdanken bewog. 1:0
Unser Neuzugang Ibrahim am letzten Brett fehlte es leider an den
notwendigen Eröffnungskenntnissen. Gegen die Aljechin-Verteidigung
musste er einen Bauern ins Geschäft stecken. Als er dann noch
versuchte zu rochieren, obwohl der König bereits gezogen hatte,
stand es noch schlechter um ihn. Am Ende folgerichtig 1:1.
Dafür kam Rolf umso besser aus seiner (englischen?) Eröffnung. Unser
Altmeister stand lange Zeit richtig gut, gewann im
Schwerfigurenendspiel sogar einen Bauern. Am Ende reichte es zwar
nur für einen halben Punkt, aber dieser war, wie sich noch
herausstellen sollte, spielentscheidend. 1,5:1,5
Meine Partie begann nach einer Sizilianischen Verteidigung mit einem
Mehrbauern und Angriff recht vielversprechend endete aber abrupt mit
einem Turmeinsteller meinerseits. Der gefährlichste Moment einer
Partie ist immer der, wenn man glaubt, den Gewinnzug gefunden zu
haben. 1,5:2,5
Der Konter kam aber bald von unserem Mannschaftsführer Norbert, der
aus seinem Grünfeldinder hervorragend herauskam, dann seine Dame
gegen Turm, Läufer und Springer hergab, um schließlich entscheidend
über den weißen König herzufallen. 2,5:2,5
Unser Neuzugang Khaiber ließ am zweiten Brett seinem Gegner bei
seiner englischen Eröffnung kaum Chancen. Erst gewann er einen
Bauern, um dann die gegnerische Dame mitten auf dem Brett zu fangen.
Danach hatte der Gegner keine Lust mehr. 2,5:3,5
Die letzten beiden Partien dauerten dann aber noch weitere zwei
Stunden, mit durchaus wechselhaftem Spielglück. Jan-Thorwald musste
gegen eine holländische Verteidigung antreten, die zu einer
geschlossenen Stellung und schwerblütigem Spiel führte. Dann gewann
er einen Bauern, der aber mitten in Feindesland lag und nur schwer
voranzubringen war. Schließlich bekam der Gegner sogar Gegenangriff,
so dass unser sechstes Brett sich in eine Zugwiederholung flüchten
musste. 3:4
Jetzt lag es allein in der Hand von Ralf, der schon lange an einem
Turmendspiel mit Minusbauern laborierte. Irgendwie fand der Gegner
keine vernünftige Fortsetzung, vermutlich war das Endspiel sogar
theoretisch remis. Wie auch immer, diese Punkteteilung sicherte uns
den knappen Sieg. 4,5:3,5
So haben wir zumindest formal alle Chancen gewahrt, aber unsere
dünne Personaldecke wird uns vermutlich noch Sorgen bereiten.



17.09.2017 - 22:10

Auftaktspiel der ersten Mannschaft

Letzte Saison endete etwas unglücklich mit unserem Abstieg aus der
Regionalliga! Nun geht es frohen Mutes weiter in der Verbandsliga,
leider aber ohne George, der aus gesundheitlichen Gründen vorläufig
kein Schach mehr spielen darf. Heute waren wir zu Gast bei
Doppelbauer Brambauer, ein Stadtteil von Lünen, beinahe ein
Heimspiel! Leider fehlten zwei unserer Stammspieler, der Neuzugang
Khaiber und unser Mannschaftsführer Norbert. Nominell waren die
Chancen verteilt, das versprach einen spannenden Kampf!
Den Anfang machte heute Hubertus am zweiten Brett. Sein Gegner
eröffnete zurückhaltend mit einem Colle-System (d4, c3, Lf4, e3),
woraus sich eine damengambitartige Stellung mit vertauschten Farben
entwickelte. Weiß hatte vermutlich ein wenig mehr vom Spiel, aber
beiden schien es nicht genug zum weiterkämpfen zu sein. So wurde
also das Kriegsbeil begraben. 0,5:0,5
Unser Altmeister Rolf eröffnete wie gewohnt in feiner englischer
Manier und stand tatsächlich nach den ersten Zügen recht passabel.
Als ich kurze Zeit später wieder aufs Brett schaute, hatte sich auf
unerklärliche Art und Weise die weiße Dame verflüchtigt. Schade!
0,5:1,5
Der Gegenschlag ließ nicht lange auf sich warten. Wie so häufig
überspielte Dalibor seinen Gegner, diesmal in einer Königsindischen
Verteidigung. Irgendwie gelang es ihm, recht ungewöhnlich in dieser
Eröffnung, d5 durchzusetzen. Der Anfang vom Ende seines
Widersachers. 1,5:1,5
Am letzten Brett feierte als Ersatz unser Neuzugang Ibrahim Basic
sein Debüt in der ersten Mannschaft. Zwar gelang ihm die Damengambit
Eröffnung mehr schlecht als recht, danach aber fand er immer mehr
ins Spiel und stand am Ende sogar um einiges besser, bevor der
Gegner sich ins Dauerschach rettete. Glückwunsch Basic, nicht übel
für einen Spieler ohne DWZ!!! 2:2
Zwei Bretter höher als normalerweise durfte heute Jan-Thorwald Platz
nehmen. Dort musste er sich gegen eine Art Damenindisch zur Wehr
setzen. Die Eröffnung führte zu gleichem Spiel und auch das daraus
resultierende Turmendspiel war für beide Seiten kaum zu gewinnen.
Folgerichtig wurde die Friedenspfeife geraucht. 2,5:2,5
Auch Ralf rutschte heute ein Brett höher. Dort landete er in der
Panov-Variante, eine Stellung, die aus recht verschiedenen
Eröffnungen entstehen kann. Sein Gegner konnte den weißen Druck
geschickt neutralisieren und bekam nach und nach Angriff auf den
weißen König. Unser Mann wehrte sich tapfer, bis er am Ende ein
unglückliches Schach gab. Nach selbigen (weißen!) Schach war nicht
etwa der schwarze, sondern der weiße König in einem Mattnetz!
Gleichermaßen kurios wie tragisch. 2,5:3,5
Joachim blieb heute im Stau stecken, kam dann aber mit etwas
Verspätung doch noch rechtzeitig. Und das war auch gut so! Im
geschlossenen Sizilianer mit Lg7 verpasste er zwar den Korkenzug Sd4
(hält die Stellung geschlossen!), aber sein Gegner wusste diesen
Vorteil nicht auszunutzen. So verbesserte unser Bonner Exilspieler
seine Stellung Zug um Zug, gewann erst einen Bauern, dann einen
weiteren und schließlich die Partie! Ein wichtiger Punkt! 3,5:3;5
Den Endpunkt durfte ich heute setzen, nicht das erste, aber
vermutlich auch nicht das letzte Mal. Mein Gegner opferte bereits in
der Königsindischen Verteidigung einen Bauern. Als er mir noch einen
zweiten anbot, griff ich (aus Feigheit) nicht zu. Dies sollte ich
später noch bereuen! Der Mehrbauer (leider nur ein vereinzelter
Doppelbauer) war aber nicht einfach zu realisieren. So verpasste ich
die richtige Ausfahrt und wiederholte zudem auch noch unbeabsichtigt
die gleiche Stellung. Bis drei müsste man zählen können! So aber
remis!
Damit war der Endstand von 4:4 perfekt! Nicht gerade ein Schritt
voran, aber auch keiner zurück. Eher ein Schritt zur Seite. Noch
können wir aus eigener Kraft wieder aufsteigen!



17.09.2017 - 22:00

Die zweite Mannschaft sammelt am ersten Spieltag viel Erfahrung und verliert knapp mit 3-5

Heute stand unser erstes Spiel in der Verbandsklasse gegen Rochade Eving an. Wir
waren an fast allen Brettern von der Zahl her unterlegen, daher war
Schadensbegrenzung angesagt, möglicherweise eine Überraschung. Aber die
Verbandsklassengegner verzeihen keine Fehler, dass bekamen heute Thomas und
Jochen zu spüren. Beide Partien wurden leider aufgrund von einem gröberen Fehler
verloren, schade. Andreas bekam recht früh ein Remisangebot, welches er erstmal
ablehnte, aber dann später doch zurecht annahm. Der erste halbe Punkt:-)
Leider verlor dann wenig später Burkhard seine Dame durch eine Unachtsamkeit und
danach das Spiel, auch eher unnötig, da war mehr drin. Meine Partie war eine einzige
Eröffnungskatastrophe, hatte mein Gegner mich nach drei Zügen völlig aus dem
Konzept gebracht und somit in die Defensive gedrängt. Ich musste also lange um
Ausgleich kämpfen und als es soweit war, bot ich Remis, Glück gehabt. Es war heute
Sebastian, der den ersten vollen Punkt einfahren sollte. Top Leistung von Sebastian
auch wenn er den vermeintlich leichtesten Gegner hatte. Ein extra Lob bekommt heute
Mike und auch José von mir. Mike hatte den stärksten Gegner vor der Brust und
machte es richtig gut, auch mit der Qualität weniger. Seine beiden Läufer waren ebenso
gut. Am Ende dann Remis für Mike. Jose musste lange kämpfen, hatte sein Gegner
doch ganze 430 DWZ Punkte mehr. Von Anfang an war er zur Defensive verdammt und
machte es gerade im Endspiel richtig gut. Da dachte sein Gegner schon er hätte den
Sieg im Sack, aber Jose verteidigte sich bis zum Schluss, Remis erkämpft:-)

Fazit: ein erstes Spiel mit 3-5 verloren, aber gut geschlagen, bei besserem Spielverlauf
wäre was drin gewesen, sollte heute noch nicht sein! (LW)



Archiv: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40]