Schachvereinigung Hamm
SV Hamm 1911 / SV Werries 1927









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Aktuelles


04.04.2011 - 00:55

Erste Garde der Svg Hamm agiert in der Regionalliga weiterhin glücklos

Im vorletzten Pflichtspiel der Regionalliga spielte die erste Mannschaft der Svg Hamm diesmal vor eigenem Publikum. Als Gäste durften wir den klar favorisierten ehemaligen Bundesliga-Verein aus Dortmund-Brackel begrüssen. Am Ende mussten wir aber trotz Bestbesetzung eine knappe Niederlage hinnehmen, wobei das Resultat in etwa dem Spielverlauf entsprach und damit in Ordnung ging. Die Partien im Einzelnen: Als erster sah sich Malte am fünften Brett genötigt, die Segel zu streichen. In einer scharf geführten Wiener Partie gelang es unserem Juniorspieler nicht, seinen König rechtzeitig aus der Gefahrenzone in der Mitte des Brettes zu evakuieren. Just dort ereilte ihn daher auch sein Schicksal. Das direkte Gegentor und damit auch den einzigen vollen Punkt für uns konnte Norbert ein Brett tiefer erzielen. Nachdem er seinen Gegner schon in der Ben-oni Eröffnung elegant ausgespielt hatte, ließ er ihn großzügig noch einmal vom Haken. Und das nur, um ihm einige Züge später Gelegenheit zu geben, die Partie vollends und diesmal endgültig in den Sand zu setzen. Danach waren aber die Gäste wieder am Drücker. An den beiden letzten Brettern hatten unsere Matadoren das Nachsehen. Joachim stand im angenommenenen Damengambit lange Zeit eher besser, bevor aber der Gegner geschickt ins Endspiel abwickelte und dabei auch noch zwei Mehrbauern herüber retten konnte. Gegen diese war kein Kraut mehr gewachsen. Auch Dalibor hatte nach der für ihn typisch unorthodoxen Eröffnung (eine Art "griechisch-römisches" Damenbauernspiel) eine recht passable Stellung, verlor im Laufe des Spiels aber immer mehr an Boden. Schließlich entschied ein Qualitätsverlust die Partie. Die ersten vier Bretter endeten remis, obwohl es zunächst gar nicht danach aussah. Milan hatte am dritten Brett die schwarzen Steine zu führen und versuchte es mit einer Sizilianischen Eröffnung. Nach wenigen Zügen sah seine Stellung aber recht gedrückt aus, einen Raumgewinn, den der Gegner bis ins Endspiel herüber retten konnte. Aber auch diesmal stellte unser Neuzugang seine überragenden Verteidigungskünste unter Beweis, neutralisierte alle Drohungen und strich am Ende verdient einen hart umkämpften halben Punkt ein. Bei Hubertus Partie waren dagegen die Rollen vertauscht. In einer uralten Variante des Zweispringerspiels eroberte unser zweites Brett geschickt die feindliche Dame, musste dafür aber Turm und Läufer ins Geschäft stecken. Hätte er nun seinen Freibauern ohne Zögern losmarschieren lassen, wäre ihm der Sieg wohl nicht mehr zu nehmen gewesen. Einige weniger konsequente Züge nutzte der Gast, um seine Figuren zu koordinieren und eine uneinehmbare Festung zu bauen. So blieb für Hubertus leider nur die Hälfte des Siegerlohnes übrig. Auch bei Emmanouil an Eins kam die Sizilianische Verteidigung auf das Brett, in diesem Fall mit der c3-Variante. Sie verspricht Weiß einen geringen Vorteil, führt aber zu ruhigem Spiel, welches von beiden Seiten nur schwer gewonnen werden kann. Die Partie endete demzufolge mit einer Punkteteilung, ohne jemals die Remisbreite verlassen zu haben. Die längste Partie des Tages war heute am vierten Brett zu finden. Ralf gelang es im Abtauschsystem des Damengambits eine Leichtfigur zu erobern, musste aber im Gegenzug gleich drei Bauern dafür geben. Diese reichten seinem Gegner im Endspiel ein gerechtes Unentschieden herbeizuführen.
Damit verliert die Spielvereinigung Hamm mit 3:5 gegen die Schachfreunde aus Dortmund-Brackel. Also auch am heutigen Spieltag kein Glück für unsere erste Mannschaft. Rein rechnerisch gibt es aber dennoch eine theoretische Chance für den Klassenerhalt, sofern uns am letzten Spieltag ein Sieg gegen den fünftplatzierten Verein aus Essen-Überruhr glücken würde. Nach fünf Niederlagen in Folge fällt es allerdings nicht so leicht daran zu glauben.



29.03.2011 - 00:41

Dritte darf weiter zittern!

Ein 4:4 in Unterzahl gegen den Mitabstiegskandidaten aus Horstmar.
Wieder nicht komplett, nur sechs Spieler an Bord, lässt uns zwar wie der moralische Sieger aussehen, aber es ist fraglich, ob es so reichen wird. Ein Abstieg kann nur noch im Endspiel gegen Heessen abgewehrt werden.



06.03.2011 - 21:41

1. Mannschaft verspielt letzte große Chance auf Klassenerhalt in der Regionalliga

Am siebten Spieltag der Regionalliga ging die Reise der ersten Mannschaft diesmal nach Oberhausen. Dort sollte im Duell der Kellerkinder der mögliche Klassenerhalt entschieden werden. Während wir erfreulicherweise komplett antreten konnten, mußte der Gegner auf zwei Ersatzspieler zurückgreifen. Dennoch verlief der Mannschaftskampf nicht so recht nach unserer Wunschvorstellung. Am ersten Brett spielte Emmanouil Spyrou remis, nachdem er im Sämisch-System des Königsinders gleich mehrere klare Gewinnchancen ausgelassen hatte. Hubertus Voss erreichte durch solides Spiel mit Schwarz im Reti-System bald Ausgleich und beendete die Partie folgerichtig mit einer Punkteteilung. Am dritten Brett landete Milan Kandic direkt aus der Eröffnung (Drachensystem im Sizilianer) in einem ausgeglichenen Endspiel. Durch einen Bauernverlust machte er es noch einmal spannend, rettete aber am Ende doch noch verdient den halben Punkt. Ralf Schlaap fand sich am vierten Brett mit den schwarzen Steinen in einer langen Theorievariante des Najdorf-Sizilianers wieder, die er aber ohne große Mühe remis hielt. Am fünften Brett kam es im Abtauschsystem der französischen Verteidigung zu einer ausgeglichenen Stellung, aus der Malte Pothmann nicht mehr als einen halben Zähler herausholen konnte. Norbert Hufelschulte meisterte als Nachziehender am sechsten Brett in einem geschlossenen Sizilianer die Eröffnungsphase exzellent, mußte nach einem unterschätzten Königsangriff am Ende aber dennoch den ganzen Punkt in Oberhausen lassen. Gewohnt unkonventionell eröffnete Dalibor Dukic an sieben gegen die slawische Verteidigung im Damengambit. Dennoch blieben die Chancen verteilt und das Spiel endete gerecht mit einem Friedensschluss. Die wildeste Stellung war heute eindeutig auf dem Brett von Joachim Vierbuchen zu finden. Nachdem er sich mit Schwarz gegen den Trompowski-Angriff recht ungewöhnlich verteidigte, durfte er zwischenzeitlich eine Mehrfigur sein eigen nennen. Als Kompensation besaß der Gegner aber (trotz Damentausches!) einen heftigen Königsangriff. Als der Rauch sich verzogen hatte, musste unser Mann dann leider doch die Waffen strecken, aber immerhin mit fliegenden Fahnen.
So endete also dieser Mannschaftskampf aus unserer Sicht mit 3:5. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, werden wir nach diesem kurzen aber lehrreichen Gastspiel in der Regionalliga nächste Saison wieder in der Verbandsliga antreten.



01.03.2011 - 07:57

Vierte erspielt Remis - Fünfte unterliegt

Am siebten Spieltag der Kreisliga erspielte sich die Vierte im letzten Spitzenspiel der Saison gegen SV Ahlen 4 ein 3-3 Unentschieden. Roland Haiduk und Walter Rosendahl gewannen zwar ihre Partien, doch aufgrund der Stärke der Ahlener Jugendspieler, lief es dann auf das Remis hinaus.
Im Aufstiegsrennen machte die Schachvereinigung dennoch den wahrscheinlich entscheidenden Schritt Richtung Aufstieg, da der direkte Konkurrent (Caissa Hamm 3) überraschend gegen den SV Werl verlor.

Weniger Glück hatte die Fünfte, die mit 2-4 dem Tabellenführer aus Werne unterlag.
Die Punkte für die Schachvereinigung holten kampflos Dieter Reininghaus
und gespielt Karsten Baschin.
In der Tabelle steht man nun zwar weiter auf Platz 8, aber da wohl kein Verein des Schachbezirks Hamm aus der Verbandsklasse absteigen wird, wird wohl nur der Tabellenletzte absteigen.
Von daher dürfte der Klassenerhalt dennoch sicher sein.



21.02.2011 - 20:08

Zweite gewinnt - Sechste unterliegt knapp

Am siebten Spieltag der Bezirksliga konnte die zweite Mannschaft der Schachvereinigung einen knappen 4,5-3,5 Sieg über den Tabellenletzten SV Königsspringer Hamm 2 feiern.

Die Übermacht an den drei unteren Brettern konnte den Sieg möglich machen, nachdem Brett 1,4 und 5 (Rolf Bachmann, Andreas Bölling und Burkhard Rosentreter) ein Remis erzielten. An Brett 8 machte Timm Fitzek seinen zweiten Reserveeinsatz und wird an den nächsten beiden Spieltagen also nicht mehr zur Verfügung stehen.

In der Tabelle steht die Schachvereinigung nun auf Platz 6 und muss sich um den Abstieg wohl keine Gedanken mehr machen, außer es geschieht ein schachliches Wunder.

Weniger glücklich ging es für die Sechste aus, die mit 2-3 der Vierten Mannschaft aus Bönen unterlag. Hier war eine kampflos verlorende Partie an Brett 4 ausschlaggebend. Die Punkte holten Jannis Arndt und Klaus Flehmig.



17.02.2011 - 18:13

Dritte unterliegt knapp in Werl

Am sechsten Spieltag der Bezirksklasse musste die Dritte Mannschaft eine knappe Niederlage beim Tabllenzweiten aus Werl hinnehmen. Diesmal spielte die Mannschaft wieder mit zwei Ersatzspielern (Markus Kleinselbeck aus der Fünften und Heinz Droste aus der Vierten). Diese verloren allerdings ihre Partien, wobei dies bei der Partie von Markus besonders unglücklich aussah.

Ansonsten konnten Jens Begemann und Reinhard Jastram volle Punkte, und Timm Fitzek, Jochen Sewarte, sowie Alfred Reuter jeweils halbe Punkte mitnehmen.

In der Tabelle ist man zwar rein statistisch gesehen gefährlich nahe an den Abstiegsplätzen, doch unter normalen Umständen dürfte es für die Mannschaft kein Problem sein, sich wieder zu befreien.



13.02.2011 - 23:20

Erste Mannschaft verliert Abstiegsduell gegen Weiße Dame Borbeck

Drama in drei Akten
Erster Akt: Schnelle Entscheidungen
Bereits nach wenigen Zügen endete das Spiel am ersten Brett mit Remis. Emmanouil Spyrou wurde in der Eröffnung (Panow-Angriff) auf dem falschen Fuß erwischt und beschloss in etwas schlechterer Stellung die Friedenspfeife zu rauchen. Joachim Vierbuchen dagegen überrumpelte gekonnt seinen Gegner am letzten Brett in der Tschigorin-Variante des Damengambits, so dass dieser schon kurz nach der Eröffnung mit einer Figur weniger die Waffen strecken musste. Im Gegenzug konnten die Gäste dafür am fünften Brett punkten. Malte Pothmann fehlte es an der nötigen Erfahrung, sich mit Schwarz gegen das seltene Colle-System zur Wehr zu setzen und wurde fachmännisch zusammengeschoben. Damit stand es zunächst 1,5:1,5.
Zweiter Akt: Meisterhaft
Ralf Schlaap spielte mit Weiß am vierten Brett eine ungewöhnliche Variante im Alt-Benoni. Die wörtliche Übersetzung aus dem Arabischen lautet in etwa "Sohn des Schreckens". So kam es dann auch in der Partie. Unser Mann geriet in ein schlechteres Endspiel, welches der Gegner sehr geschickt in einen ganzen Punkt umzumünzen verstand. Auch Milan Kandic hatte als Schwarzer am dritten Brett in der Sizilianischen Eröffnung wenig Glück. Mit Müh und Not konnte er sich in ein Mittelspiel mit einem Bauern weniger retten. Als der Gegner dann aber alle Figuren bis auf einen Läufer abtauschen ließ, reichte das verbliebene Material nicht mehr zum Mattsetzen. Eine meisterliche Verteidigungsleistung unseres Neuzuganges! Hubertus Voss lieferte heute am zweiten Brett vermutlich seine bisher beste Partie in dieser Saison ab. Schon in der Eröffnung drängte er mit Weiß sein Gegenüber in der modernen Verteidigung spürbar zurück. Dies gipfelte schließlich in einem verdienten Bauerngewinn. Auch in dem resultierenden Leichtfigurenendspiel ließ Hubertus seinem Gegner keinerlei Chancen, so dass dieser trotz heftiger Gegenwehr schließlich die Segel streichen musste. So stand es also zwischenzeitlich 3:3. Zu diesem Zeitpunkt sah es an den letzten beiden Brettern noch nach einem klaren Gewinn für uns aus. Aber es sollte anders kommen...
Dritter Akt: Ein Ende mit Schrecken
Dalibor Dukic stand am siebten Brett nach der Eröffnung der Wiener Partie etwas unter Druck, konnte sich aber aus diesem nach und nach befreien und seine Stellung dann immer weiter verbessern. Schließlich opferte sein Gegner sogar aus Verzweiflung eine Figur, um wenigstens etwas Angriff zu erhalten. Zunächst wehrte unser Spieler alle Drohungen geschickt ab, dann aber, als er (und alle anderen) schon fest mit dem Gewinn der Partie rechnete, ereilte ihn ein klassischer Black-out. Anstatt auf einfache Art und Weise zu gewinnen, ließ er sich zweizügig mattsetzen. Schade! Norbert Hufelschulte spielte am sechsten Brett die längste Partie des Tages. In der Eröffnung (auch hier ein Alt-Benoni) gelang es ihm mit Weiß, eine deutlich überlegene Stellung auf das Brett zu zaubern. Tatsächlich lag der direkte Gewinn auch in der Luft, wurde aber von beiden Parteien in Zeitnot nicht erkannt. Norbert begnügte sich mit zwei Mehrbauern, die normalerweise auch für einen vollen Punkt gereicht hätten. Leider übersah er in der (zweiten!) Zeitnot einen Damenschwenker seines Gegners und danach war gegen das drohende Dauerschach trotz Mehrbauern nichts mehr zu erfinden. Remis!

So endete also dieses Abstiegsduell aus unserer Sicht äußerst unglücklich mit 3,5:4,5. Damit liegt unsere erste Mannschaft auf dem siebten Platz und muß nächste Runde im vorgezogenen Endspiel gegen Oberhausen II unbedingt punkten, um noch Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren.



06.02.2011 - 18:28

Vierte Gewinnt - Fünfte gibt Schützenhilfe

Am sechsten Spieltag der Kreisliga konnte die Schachvereinigung mit beiden Mannschaften Achtungserfolge erringen.

Die Fünfte konnte als vorheriger Tabellensechster dem vorher so souveränen Lokalrivalen SG Caissa Hamm 3 ein Unentschieden abringen. Beide Mannschaften traten etwas ersatzgeschwächt an. Das einzig Unglückliche war, dass die Mannschaft auch hätte gewinnen können, doch unglücklicher Weise wurde ein Zeitgewinn nicht bemerkt.

Trozdem leistete die Mannschaft damit Schützenhilfe im Aufstiegsrennen für die Vierte. Diese konnte überraschend bei SK Werne 2, die bisher noch alles gewonnen hatten, mit 4-2 siegen. Damit steht die Vierte, mit einem Spiel weniger, mannschaftspunktgleich mit dem Dritten Caissa 3, auf Platz 2. Die Vierte konnte sich so über einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die Bezirksklasse freuen.



01.02.2011 - 11:59

Bezirkseinzelmeisterschaft 2011

Liebe Schachfreunde,

als gastgebender Verein möchten wir auch an dieser Stelle noch einmal auf die am 12. Februar beginnende Bezirkseinzelmeisterschaft 2011 hinweisen.

Alle Informationen zum Turnier findet Ihr unter http://www.sbhamm.de

Direkt zur Ausschreibung

Direkt zur Anmeldung im Form des SB Hamm



31.01.2011 - 18:04

Einladung zum Ostereierblitzturnier 2011

Liebe Schachfreunde,

auch im Jahr 2011 richtet die Schachvereinigung Hamm die Bezirksblitzmeisterschaft und jetzt zusätzlich die Stadtblitzmeisterschaft im Rahmen ihres Ostereierblitzturniers aus. Termin ist traditionsgemäß der Gründonnerstag, 21. April 2011 ab 19.00 Uhr. Wertungsberechtigt für die Bezirksblitzmeisterschaft sind alle dem Schachbezirk angehörenden Teilnehmer des Turniers.

Spielort: Am Südbad 9, 59069 Hamm (Achtung! neuer Ausrichtungsort: HSC Sportzentrum, Nähe Freibad Süd in Hamm-Berge

Spielmodus: 5 Minuten Uhrenblitz, 15 Runden Schweizer-System

Startgeld: Kein Startgeld

Meldeschluß: Donnerstag, 21. April, 18.45 Uhr

Zur Vorbereitung wird um Voranmeldung mit Angabe der aktuellen DWZ beim Schachfreund Norbert Hufelschulte, Hasenstr. 52, 59071 Hamm, Tel.: 02381 / 87 03 85 (AB) – Fax: 02381 / 9 87 85 64, e-Mail: Hufelschulte [at] web.de bis Mittwoch 20.04.2011 um 12.00 Uhr gebeten, danach nur noch vor Ort bis 18.45 Uhr.

Hier die komplette Einladung im PDF-Format



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